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Komfortzone erweitern mit Jobcrafting

Mit Jobcrafting mutig die Komfortzone erweitern

In der Komfortzone sind wir entspannt. Eingespielte Routinen und tägliche Gewohnheiten begleiten uns sicher durch den Alltag. Wir wissen genau was uns erwartet und wie sich die Dinge entwickeln werden.


Die Komfortzone erkennen

Veränderung ist ein Störfaktor in der Komfortzone. Viele Menschen haben Respekt, ja sogar Angst vor Veränderungen. Deshalb verlassen wir ungern die Zone, in der wir uns so sicher fühlen und wir die volle Kontrolle haben.



Die Komfortzone gestaltet sich individuell und ist damit auch Teil unserer Identität, unserer Persönlichkeit und unserer Charakterzüge. Extrovertierte Menschen gehen eher auf andere zu, Introvertierte müssen sich dazu ermutigen. Die einen haben schlaflose Nächte vor einer Präsentation, andere blühen vor Publikum richtiggehend auf.


Deshalb ist es wichtig die individuelle Komfortzone zu (er)kennen, regelmässig zu verifizieren und vor allem mutig zu erweitern. Denn Angst zur Veränderung schränkt ein.


Angst vor der Veränderung

Warum haben viele Menschen (grossen) Respekt oder sogar Angstgefühle, wenn sie die Komfortzone verlassen müssen?


Es gibt wohl 3 Hauptgründe:

  1. Angst vor dem Scheitern Menschen haben Angst, Fehler zu machen. Fehler machen bedeutet in unser Gesellschaft (leider) immer noch Misserfolg und Verlust.


  2. Angst vor dem Aufwand und der Anstrengung Das Leben ist anstrengend genug, weshalb sich noch weiteren Zusatzaufwand zumuten: Wir tun in der Regel nur so viel, wie wir müssen.


  3. Angst vor (sozialer) Ablehnung Die Furcht zurückgewiesen zu werden ist bei vielen Menschen gross. Wir möchten von allen gemocht werden.


Was ist das Gegenteil von Angst? Freiheit.

 

In die Mutzone bewegen

Ausreden und Entschuldigungen wieso wir die Komfortzone nicht erweitern wollen, haben wir viele. Der Respekt vor den Meinungen anderer, die Bewertungen und die Angst zu scheitern, lassen viele zögerlich handeln.


Dabei können mit dem Verlassen der wohligen Komfortzone und dem Eintritt in die Mutzone neue Ergebnisse erzielt werden:

  1. neue Erlebnisse und Erfahrungen

  2. Chancen und Potenziale entdecken

  3. Persönliche Erfolgsfaktoren und Stärken ausschöpfen

  4. neue Routinen und Gewohnheiten leben

  5. einfacher bessere Ergebnisse erzielen


Mach den ersten Schritt, komm ins Handeln und nutze die Chancen für den Wechsel der Perspektiven: komm mit in die Mutzone.


Mit Jobcrafting die Komfortzone erweitern

Setze die 3 Grundelemente des Jobcrafting Tag für Tag um und eruiere damit die persönliche Komfortzone:

1) Aufgaben gestalten

2) Beziehungen weiterentwickeln und

3) die Wahrnehmung deiner Arbeit und Rolle reflektieren.




Nutze dazu diese einfache Vorgehensweise:

A) Welche Tätigkeiten geben resp. rauben dir Energie, mit welchen verbringst du viel Zeit, mit welchen wenig. Welche Tätigkeiten schiebst Du vor Dich hin oder vermeidest sie.


B) Das gleiche machst du mit den Menschen aus deinem beruflichen Umfeld: mit wem verbringst Du viel Zeit, mit wem wenig? Welchen Menschen weichst Du aus, welche geben Dir Energie?


Wichtig: Reflektieren und Massnahmen ableiten

Transformiere die Ergebnisse in konkrete Massnahmen. Nutze dazu die "Blue Ocean light"-Methode:




Welche Tätigkeiten nimmst Du neu auf? Welche wirst Du ausbauen? Mit welchen Menschen willst Du neu oder besser kennen lernen?

Den Gestaltungsspielraum zu nutzen, bedeutet sich mit der eigenen Komfortzone auseinander zu setzen. Mit Jobcrafting lässt sich das bewusst angehen.


Der Mentor als Begleiter

Du findest den Einstieg ins Jobcrafting nicht und fühlst dich in deiner Komfortzone alleine und gefangen? Mit einer Aussensicht lässt sich das eigene Verhalten aus einer anderen und neuen Perspektive betrachten.


Einen Mentoren an der Seite zu wissen, steigert die Wahrscheinlichkeit, dass du deine Komfortzone erweiterst und schafft Raum für neue Sichtweisen und Handlungsoptionen.


Wer Unterstützung annimmt, kann auch andere weiterbringen und mit auf die Reise nehmen: werde mit den eigenen Erfahrungen ebenfalls zum Mentoren für andere Teammitglieder.

Das Leben kennt keinen Masterplan.

 

Christian Liechti - Dein Mentor und Zukunftsgestalter

Mit einem unvoreingenommenen und neutralen Mentoren mit langjähriger Führungserfahrung Klarheit und Sicherheit gewinnen. Don't wait - create!

4 Kommentare

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KB
KB
03. Jan.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Ich erweitere meine Komfortzone in diesen Tagen als neue Führungskraft im Banking. Dabei ist neben Mut auch Konsequenz gefragt. Ich darf mich in meiner neuen Rolle noch einarbeiten, jedoch bald werden die Herausforderungen auf dem Tisch liegen, die ich bereits im Vorfeld kenne. Wir würdet ihr eine neue Funktion angehen?

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U40
U40
03. Jan.
Antwort an

Beim Start in eine neue Funktion scheint es mir wichtig, das vollkommen unvoreingenommen und neutral anzugehen. Also zum Start einfach mal beobachten und das Umfeld kennenlernen ohne Bewertung und ohne Hypothesen. Das ist in der Regel nicht ganz einfach, vor allem wenn es das gleiche Unternehmen ist, in dem man vorher eine andere Rolle hatte oder sogar Teil der Teams war, das man jetzt führen darf. Hast Du vorher schon in diesem Unternehmen oder Team gearbeitet KB?

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U40
U40
03. Jan.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Die Fragen aus dem Jobcrafting wende ich immer wieder an. Wenn ich diszipliniert dranbleibe, erkenne ich sehr schnell wo die Herausforderung wirklich begraben liegt. Zugegeben, es ist nicht ganz einfach, Menschen zu benennen, die einem Energie rauben, wenn sie einem persönlich nahe stehen. Das braucht Mut und Ehrlichkeit, setzt jedoch auch klare Signale, wenn sich daraus erkennen lässt, dass über Monate eigentlich das gleiche Thema Energie raubt. Ich werde sicher dranbleiben. @Christian: Kannst Du mir bitte die Darstellung mit den 5 Feldern als pdf Dokument zum Bearbeiten zukommen lassen. Danke.

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Antwort an

Danke für deinen Erfahrungsbericht U40. Bleib dran, du hast ja bereits erkannt, welche Wirkung dabei erzielt werden kann. Das Dokument ist bereits in Deiner Mailbox. Melde Dich, wenn ich Dich unterstützen, challengen oder begleiten kann. Weiterhin einen gelingenden Start ins neue Jahr. Happy New Year ↗️

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Die Autoren von Zukunftsgeschichten haben sich bewusst gegen das Gendern entschieden. Wir sehen keinen Grund, Unterschiede zu betonen, wenn es darum geht, alle als gleichwertig anzuerkennen. Wir sehen und schätzen jeden Menschen als Individuum, unabhängig von Geschlecht und Herkunft. Für uns sind alle gleich und gleichermassen willkommen.

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